Brauch

Der Perchtenbrauch

 

Der Perchtenlauf geht in allen seinen

Einzelheiten auf uralte Vorstellungen

eines Naturglaubens zurück.

Er stellt symbolisch den Kampf des

Sommers gegen den Winter, des Tages

gegen die Nacht, des Guten gegen das

Böse dar.

 

Das Wort “Percht” ist zweifellos

germanischen Ursprungs und bedeutet

soviel wie “glänzend, prächtig, herrlich”.

 

Die Percht wird auch als Göttin der

Fruchtbarkeit angesehen. Darum ist man

heute noch der Auffassung, das

Perchtenjahr ist ein gutes Jahr. Je mehr

Perchten zu sehen sind, umso

fruchtbarer wird das neue Jahr.

 

Die Perchten ziehen mit ihren Begleitern

in der Zeit der Rauhnächte (nach dem 21.

Dezember) von Ort zu Ort, um mit den

“Schiachen” Gestalten das Böse zu ver-

treiben und den “Schönen” Gestalten

Fruchtbarkeit, Glück und Segen für das

neue Jahr zu überbringen.

 

 

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